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5 GRÜNDE

RÜDIGER HOLSCHUH ZU WÄHLEN:

1 FÜR DEN ODENWALDKREIS
2. FÜR GUTE BILDUNG
3. FÜR EIN GERECHTES GESUNDHEITSSYSTEM
4. FÜR EINE BEZAHLBARE ENERGIEWENDE
5. FÜR GERECHTE LÖHNE UND GUTE ARBEIT
Ich stehe für den Erhalt unserer Region sowie für handlungsfähige und finanziell gut ausgestattete Kommunen, denn Städte und Gemeinden sind der Kern unseres Gemeinwesens.
Ich setze mich für gleiche Bildungsmöglichkeiten gerade im ländlichen Raum ein. Herkunft und finanzielle Möglichkeiten dürfen keine Rolle spielen.
Ich setze mich für unser kommunales Gesundheitszentrum ein und stehe für eine wohnortnahe ärztliche Versorgung für die Menschen im Odenwald.
Ich stehe für eine dezentrale Energieversorgung und die damit verbundene Wertschöpfung vor Ort. Daran und an den Entscheidungen müssen die Menschen beteiligt werden.
Ich stehe für Arbeitsplätze, von denen man gut und sicher leben kann. Ich setze mich gegen Dumpinglöhne und für eine regionale Wertschöpfung ein.

Rüdiger Holschuh – Ihr Landtagsabgeordneter für den Odenwald

Ich stehe für Kompetenz und Tatkraft sowie Wertschätzung für die Region. Ich habe mein Herz am richtigen Fleck und blicke über den Tellerrand hinaus. Ich bin einer der Ihren, der Ihre Ziele und Vorstellungen in Wiesbaden formulieren und umsetzen kann.

Neben meiner fundierten Ausbildung und langjährigen Tätigkeit für die Stadt Beerfelden habe ich als Vorsitzender des Odenwälder Kreistages das höchste parlamentarische Amt auf der regionalen Ebene inne und bin als Sprecher aller Kreistagsvorsitzenden in Hessen auch auf dieser Ebene bestens vernetzt.

Mein Credo lautet: Vom Einfachen ins Schwere und gemeinsam für die Menschen in unserer Region!


Herausragende und gleiche Bildungschancen für alle Kinder sind das Kapital unseres Landes und insbesondere unserer ländlich geprägten Region. Dies zu gewährleisten und ihnen ihren selbst gewählten Bildungsweg bis zum Abitur offen zu halten, sind meine wichtigsten Ziele. Mit individueller Förderung und Integration statt durch Auslese können wir das gemeinsam mit Kindern und Eltern gewährleisten. Dies gilt insbesondere für die ländlichen Räume wie den Odenwaldkreis. Integrative Schulsysteme, die möglichst wohnortnah bestmögliche Bildungsangebote bieten, sind der richtige Weg. Die bisherige Schulpolitik in Hessen hat versagt, sie ist zu ändern.

Ich kämpfe in Wiesbaden darum, dass wir in die Qualität des Schulsystems investieren und für kleiner Klassen sorgen und nicht, dass sinkende Schülerzahlen wie bisher zu Einsparungen im Bildungsbereich genutzt werden.

Bildung beginnt jedoch nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten bzw. in der Kindertagesstätte. Um alle Kinder möglichst früh fördern zu können, müssen insbesondere auch im ländlichen Räumen ausreichend Betreuungsangebote mit zeitlicher Flexibilität zur Verfügung stehen. Das schon wieder geänderte neue Kinderfördergesetz der Landesregierung verdient den Namen nicht. Es unterstützt den Qualitätsabbau von Kindertageseinrichtungen und gefährdet insbesondere in unserer Region kleinere Einrichtungen.

Ich kämpfe in Wiesbaden darum, dass der ländliche Raum in Bezug auf familienfreundliche Kindertageseinrichtungen die entsprechende Unterstützung erfährt und die zwangsläufigen Unterschiede zu städtischen Regionen aufgefangen werden. Kinder sind es immer Wert unsere größtmögliche Unterstützung zu erfahren.

Der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Leistungen wird aufgrund des demografischen Wandels im Odenwaldkreis sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich weiter ansteigen. Aufgrund seines Status als Rückzugsraum für Menschen im dritten Lebensabschnitt ist dies Herausforderung und Chance aber auch Verpflichtung zugleich. Es ist daher notwendig, die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum durch ein abgestimmtes Konzept sicher zu stellen. Im Odenwaldkreis kommt dem Gesundheitszentrum in Erbach dabei eine zentrale Rolle zu. Es muss in kommunaler Hand bleiben, das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Krankenhaus und den Alteneinrichtungen schuldig.

Ich kämpfe in Wiesbaden daher für eine auskömmliche Finanzierung der medizinischen Versorgung in unserer Region, damit diese nachhaltig für alle Menschen in unserer Region sichergestellt ist. Dabei sind ambulante und stationäre Einrichtungen und eine homogene Ärztelandschaft wichtige Zielsetzungen.

Durch seine ländlich geprägte Strukturen und seine geografischen Besonderheiten ist Mobilität im Odenwaldkreis eine Frage der Daseinsvorsorge. Schon jetzt sind wir hohen Mobilitätserfordernisse unterworfen, um den Zugang in die Metropolregionen sicherzustellen. Mobilität ist Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklungsfähigkeit einer Region. Hier würden bereits bedeutende Vorarbeiten unternommen.Es ist weiterhin in hohem Maße notwendig, der Ausdünnung der öffentlichen Verkehre in der Fläche entgegenzuwirken, den ÖPNV attraktiv auszugestalten, innovative Lösungen zu integrieren und die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger im Sinne integrierter Gesamtverkehrssysteme voranzutreiben. In diesem Zusammenhang arbeitet die Odenwald-Regional-Gesellschaft an einem einmaligen System, das die Mobilität für jeden im Odenwaldkreis garantiert.

Ich kämpfe in Wiesbaden dafür, dass Schwierigkeiten der großen ländlichen Räume hinsichtlich Mobilitätserfordernisse erkannt werden und der Odenwaldkreis aufgrund seiner bisher geschaffenen Strukturen Modellregion wird. Die Optimierung vorhandener Verkehrswege auch in den Nachbarlandkreisen schließe ich damit ein.

Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass das nicht der künftige Weg unserer Energieversorgung sein kann. Fossile Brenn- und Energiestoffe sind endlich und durch regenerative Energieträger zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund bieten sich für ländliche Räume besondere Wertschöpfungspotenziale und wirtschaftliche Chancen. Als waldreichstes Bundesland und mit seinen landwirtschaftlichen Flächen ist hier die Bioenergie im intelligenten Mix von Sonnen-, Wind- und bedingt Wasserkraft zu nennen. Gerade in ländlichen Räumen bestehen gute Chancen, zu dezentralen, autarken und/oder CO2-neutralen Lösungen der Energieversorgung zu gelangen. Biogas-, Holzhackschnitzel- und Pelletanlagen in Kombination mit Nahwärmenetzen vermindern den Einsatz von fossilen Energieträgern und sind im ländlichen Raum von hoher Effizienz. Der Energieeffizienz- und Energieeinsparungs-möglichkeiten kommt dabei eine ebenso hohe Bedeutung zu.

Ich kämpfe in Wiesbaden für eine rasche und zufrieden stellende Umsetzung der Energiewende. Neben verstärkten finanziellen Anreizen für Investitionen im Energiesektor trete ich für eine flächendeckende Energieeinspar- und Energieeffizienzstrategie ein, die sich an alle Bürgerinnen und Bürger richtet und für jeden kostenfrei sein muss. Da die Energiewende auch eines der politischen Ziele der Europäischen Union ist, halte ich die Einwerbung von Europäischen Fördermitteln für sinnvoll und möglich. Ebenso sehe ich insbesondere bei Energieeinsparung und Energieeffizienz ein erhebliches Entwicklungspotenzial, dass durch die Forschungslandschaft der Universitäten und Hochschulen in Hessen erschlossen werden kann. Hessen muss sich hier an die Spitze setzen.

Die Städte und Gemeinden sowie der Landkreis, der Querschnitts- und Ausgleichsfunktion hat, sind Ursprung und Keimzelle unseres Zusammenlebens. Die bisherigen Finanzierungssysteme, meist gebührenorientiert, führen dazu, dass bei immer weniger Einwohnerinnen und Einwohnern immer höhere Kosten entstehen. Absurd wird es dann, wenn die Bürgerinnen und Bürger durch sinnvolle eigene Sparmaßnahmen höhere Gebühren (Wasser) zahlen müssen. Diese gebührenfinanzierten Verbrauchskosten sind für viele Menschen zu einer erheblichen finanziellen Belastung geworden, die sie schwer schultern können.

Ich kämpfe in Wiesbaden dafür, dass die ländlichen Regionen, allen voran der Odenwaldkreis und seine Städte und Gemeinden eine auskömmliche Finanzierung über den kommunalen Finanzausgleich erhalten. Ebenso setze ich mich dafür ein, dass es die althergebrachte Finanzierung von kommunalen Aufgaben den heutigen Erfordernissen angepasst wird. Die bisherige Präferenz der Landesregierung für Nordhessen lehne ich ab. Der Odenwaldkreis muss in Wiesbaden auch als Bindeglied zwischen den Metropolregionen wahrgenommen und dementsprechende Wertschätzung erfahren.

Die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften, nicht gesicherte Unternehmensnachfolge, geringeres Gründungsgeschehen sind exemplarische Entwicklungen, die eine fokussierte Wirtschaftsförderung in ländlichen Räumen notwendig machen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe tragen in ländlichen Räumen zur Wirtschaftskraft bei und sichern in hohem Maße Arbeit und Beschäftigung. Neu gegründete Unternehmen bringen wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung, Existenzgründungen sind zu unterstützen. Wirtschaftliche Entwicklung wird zudem in ländlichen Räumen weitgehend aus dem Unternehmensbestand heraus getragen, die „Bestandspflege“ und die Bereitstellung möglichst optimaler Rahmenbedingungen sind damit ein wichtiges Ziel. Daher ist es für die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume notwendig, sich mit der Frage der Unternehmensnachfolge, die als eine Facette im Gründungsgeschehen gefasst werden kann, zu beschäftigen. Notwendig ist die Gründungsbereitschaft gerade in ländlichen Räumen durch Gründungsoffensiven, eine Intensivierung und Vernetzung von Beratungsangeboten und durch einschlägige Förderinstrumente gezielt für KMU zu unterstützen.Eine besondere Bedeutung haben aber auch Arbeitsplätze in öffentlichen Unternehmen, Kommunal- und Landesverwaltungen. Teile der Landesverwaltung sind gerade im ländlichen Raum eine große Stütze des Arbeitsmarktes. Eine Zentralisierung von Behörden, wie in den letzten Jahren von der Landesregierung vorangetrieben (Schulamt, Katasteramt, Flurbereinigung), ist für den Odenwald der falsche Weg. Wir brauchen bürgernahe und dienstleistungsorientierte Verwaltungen, die die Bedürfnisse der Menschen in unserer Region verstehen und sachgerecht umsetzen.

Ich kämpfe in Wiesbaden dafür, dass die ländlichen Räume nicht nur Lebensraum sind, sondern auch einen ausgewogenen Bestand an hochwertigen Arbeitsplätzen vorhalten können. Ich kann mir dabei vorstellen, dass im Sinne eines „Großen Hessenplanes 2020“ eine Chancengleichheit aller Regionen hergestellt wird. Dies umfasst auch Investitionen des Landes in Mobilität und technische und soziale Infrastruktur.